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Kann man mit CBD besser schlafen?

Kann man mit CBD besser schlafen?

Schlafstörungen sind ein häufiges Problem in Deutschland. Klimatische Bedingungen wie Hitze oder Kälte können ebenso dazu beitragen wie Stress, finanzielle Sorgen oder familiäre Probleme. Vielfach tragen auch elektromagnetische Ströme aus Tablets, Smartphones, Notebooks und Fernsehern im Schlafraum zu Schlafstörungen bei.

Viele Menschen wachen nach unruhigem Schlaf vollkommen gerädert auf. Nachts sind sie hellwach. Viele Menschen wachen nachts oft auf. Tagsüber fühlen sie sich todmüde. Doch in neuerer Zeit rückt neben dem Melatonin auch CBD als Mittel gegen Schlafstörungen in den Fokus. CBD ist ein medizinisch nutzbares Cannabinoid. Das Kürzel CBD steht für Cannabidiol. CBD wird aus Nutzhanf hergestellt. Dieser enthält im Unterschied zu anderen Hanfsorten kaum den berauschenden Cannabis-Inhaltsstoff Tetrahydrocannabinol (THC).

Das ist auch der Grund, warum CBD mittlerweile als Nahrungsergänzungsmittel zugelassen wurde. Dieses medizinisch nutzbare Cannabinoid unterliegt wegen des geringen Restgehalts an THC nicht dem Betäubungsmittelgesetzt. Zudem hat der Gesetzgeber bei CBD-Produkten verfügt, dass diese nicht mehr als einen maximal 0,2-prozentigen THC-Restgehalt aufweisen dürfen. Viele CBD-Produkte sind gänzlich THC-frei. So oder so wird der eventuelle vorhandene Restgehalt an THC von der Leber neutralisiert. Er wirkt sich beim Konsum von CBD also nicht in Form eines Rauschgefühls aus.

Cannabidiol als Schlafhelfer

Der konkrete medizinische Nutzen von CBD wird noch weiter erforscht. Bekannt ist aber schon, dass das Cannabidiol eine beruhigende und entspannende Wirkung hat. Darüber hinaus kann es hormonelle Ungleichgewichte regulieren oder Stressfolgen abmildern.

Der Grund dafür liegt im Vorkommen eines eigenen Verarbeitungssystems, das von Natur aus in jedem Säugetier angelegt ist. Die Rede ist vom Endocannabinoid-System. Es umfasst verschiedene Rezeptoren, die körpereigene Cannabinoide verarbeiten können. Der menschliche Organismus schüttet nämlich bei Bedarf kleine Mengen selbst hergestelltes Cannabinoide aus. Er setzt diese als Regulationshelfer für diverse Prozesse im Körper ein. Nicht benötigte Reste werden entsorgt.

Das Vorhandensein des Endocannabinoid-Systems bedeutet: Jeder Mensch ist bestens ausgerüstet, um das Cannabinoid CBD aufzunehmen und einen Nutzen daraus zu ziehen. Bei Schlafstörungen kann Vollspektrum CBD eine sehr positive und Schlaf-fördernde Wirkung entfalten. Zu bedenken ist lediglich, dass jeder Organismus ein individuelles Universum ist. Beim manchen Menschen wirkt CBD schon in geringen Dosen. Bei anderen sind höhere Dosen CBD Öl erforderlich. Bei manchen Menschen wirkt CBD nicht erkennbar.

Als Einschlafhelfer haben Menschen mit Schlafstörungen meist schon alles Mögliche ausprobiert. Schlaftabletten machen leicht abhängig. Pflanzliche Schlafhelfer mit Hopfen, Melisse und Baldrian verursachen bei manchen Menschen Durchfall. Bei anderen helfen sie nicht. Auch mit dem Schäfchenzählen klappt das Einschlafen oft nicht. CBD könnte daher für jene eine Lösung sein, die bereits alles andere erfolglos probiert haben. Die WHO konstatierte, dass CBD weder abhängig machen kann, noch gesundheitsschädlich ist. Seine entspannende, stressmindernde und schlaffördernde Wirkung ist wissenschaftlich erwiesen.

Warum können Cannabinoide schlaffördernd wirken?

Die körpereigenen Cannabinoide regulieren unter anderem den Schlaf-Wach-Rhythmus. Sie dämpfen Stress ab, hemmen Scherzen und sind an der Ausschüttung des Glückshormons Serotonin beteiligt. Sie regulieren zudem den Hormonspiegel. All das sind nützliche Hilfen beim Einschlafen. Diese Erläuterung macht auch verständlich, warum von außen zugeführtes CBD beim Einschlafen helfen kann oder die Schlafqualität verbessert.

Zunächst muss aber jeder CBD-Konsument den Organismus mit kleinen Dosen CBD daran gewöhnen, dass er nun mehr Cannabidiol zur Verfügung hat. Im Anschluss muss die hilfreiche individuelle Dosis CBD in kleinen Schritten ermittelt werden. Zu hohe Anfangsdosen oder eine zu schnelle Dosis-Steigerung können Verdauungsbeschwerden nach sich ziehen. Wichtig ist auch, Wirkstoffverluste zu vermeiden. Die orale Einnahme von Vollspektrum CBD ist mit etwa 60 Prozent Wirkstoffverlust wenig effektiv. Über die Mundschleimhaut eingenommen – also unter der Zunge bzw. sublingual verabreicht – , geht hingegen kaum CBD verloren.

Typische Schlafhelfer sind CBD Öl, CBD Liquids zum Inhalieren mit E-Zigaretten oder CBD-Kapseln. Die beste Qualität ist ein Vollspektrum CBD. Die orale Aufnahme von CBD führt allerdings zu relativ hohen Wirkstoffverlusten. Bei der sublingualen Aufnahme von CBD unter der Zunge wird das CBD über die Mundschleimhaut aufgenommen. Hier sind die Wirkstoffverluste nur minimal. Die schlaffördernde Wirkung tritt umso eher ein.

Fazit zum Thema CBD und Schlaf

CBD ist als Nahrungsergänzungsmittel in vielen darreichungsformen rezeptfrei verfügbar. Nur sehr hoch dosierte CBD-Präparate und solche, die höhere Mengen an THC enthalten, sind verschreibungspflichtig. Die beruhigende und entspannende Wirkung von CBD ist unstrittig. Es ist jedoch bisher kein Medikament mit CBD-Gehalt entwickelt worden, das speziell gegen Schlafstörungen wirksam wäre. Daher stehen den schlafgestörten Menschen bisher nur die Darreichungsformen für CBD zur Verfügung, die im Internet angeboten werden.

Meistens beginnen die Interessenten aus preislichen Gründen mit der Einnahme von CBD-Öl. Viele Konsumenten berichten von sehr guten Erfahrungen – auch mit CBD-Liquids. Diese wirken durch die Inhalation schneller als das CBD Öl. Mittlerweile sind bei einigen Anbietern aromatisierte CBD Öle erhältlich. Die beigefügten Aromen überlagern den intensiven Hanfgeschmack. Dieser behagt nicht jedem CBD-Interessenten. Hanfaroma ist allerdings ein Qualitätsmerkmal von Vollspektrum CBD. Viele Kaufinteressenten probieren mehrere CBD-Produkte, bevor sie sich für eines entscheiden.